Meine Oldtimer-Geschichte nach der Hummel setzte sich dann im Herbst 1984 fort, als ich eine DKW RT 250 H aus erster Hand mit dem Originalbrief und in völlig unverbasteltem Originalzustand kaufte. Diese 250er habe ich bis heute, und sie trägt immer noch ihren originalen Lack.
Mit den Oldtimern ging´s immer weiter, nach der RT 250 H kamen (und gingen zum Teil auch wieder) u.a.
zwei DKW NZ 350, eine zeitweise mit Stoye-Seitenwagen,
BMW R 51/2, R 75/7, R 100 S,
DKW Hummel Typ 115 („Blechbanane“),
insgesamt vier DKW NZ 500 (zwei davon komplett selbst restauriert, eine technisch restauriert, und bei einer "nur" die Elektrik instand gesetzt),
Hercules W 2000 (komplett restauriert),
DKW RT 350 S und RT 350 VS,
DKW SB 500 Luxus.
Das Oldtimer-Hobby wurde recht intensiv gepflegt, z.B. mit der viermaligen Teilnahme an den „2000 km durch Deutschland“ (mit DKW-Motorrädern: RT 250 H, NZ 350 mit Stoye-Seitenwagen, zweimal NZ 500), sowie mit der Mitgliedschaft im DKW-MC von Anfang an (Mitgl.-Nr. 12).
Das in den 80er Jahren absolvierte Maschinenbau-Studium legte die Grundlagen dafür, immer weiter in die Materie einzutauchen und immer anspruchsvollere Aufgaben bei den verschiedenen Restaurierungsprojekten in Angriff zu nehmen. Und entsprechend besserte sich auch die Werkstattausstattung.
Nach dem Studium dann knapp dreijährige Tätigkeit bei Thyssen-Henschel, Mitarbeit an der Entwicklung des Transrapid.
Um diese brillante Technik war bereits das übliche politische Trauerspiel inszeniert worden, trotz der gewichtigen Vorteile, z.B.: um rund ein Drittel geringerer Energieverbrauch als ein ICE, keine Kreuzung mit anderen Verkehrswegen, wesentlich geringerer Landschaftsverbauch beim Streckenbau durch größere mögliche Steigungen, wesentlich höhere –systemimmanente- Sicherheit und extrem leises Fahrgeräusch –nur Windgeräusche!-. Der Verkauf der Patente ins Ausland (inzwischen höchstwahrscheinlich nach China) war bereits damals wahrscheinlich.
Und da zu dem Zeitpunkt Maschinenbau-Ingenieure gerade nirgends gesucht wurden, entschied ich mich zu einer völligen Neuorientierung, die einen „Umweg“ der Berufslaufbahn -inklusive einer Ausbildung zum schönen Beruf des Orthopädietechnikers- nach sich zog.
Dann, nach diesem schließlich 14-jährigen „Umweg“ in einem technischen Bereich im Gesundheitswesen, war mir schließlich klar, dass die Richtung, in die sich dieser Bereich entwickelt, nicht mehr mein Ding ist.
Und deshalb habe ich das langjährige Hobby zum Beruf gemacht.
Mein Leistungsspektrum umfasst:
die Instandsetzung von:
- Fahrwerkskomponenten
(z.B. alle Arten von Schwinghebelgabeln [z.B. Trapezgabeln],
Teleskop-Hinterradfederungen, Schwingsättel)
- gebauten, also wälzgelagerten, Kurbelwellen
- Viertakt-Zylinderköpfen
- die anatomische Anpassung oder Anfertigung von Sitzbankpolstern
- die Anfertigung von Schwingsattel-Polstern.
- Glasperlstrahlen von Leichtmetallteilen
Neben gewissenhafter Qualitätsarbeit bin ich auch in der Lage, günstige Preise zu kalkulieren!
Kontaktmöglichkeiten: Tel.: 0561/8707071 (ab und zu ist auch mal der Anrufbeantworter dran !),
Fax: 0561/8707070, E-Mail: kontakt@jbk-moto.de.